Wie fühlen wir uns gerade?

Schau dir die Situation in Ruhe an und überlege.

Schau Dir das Foto genau an!

Ich treffe meinen Freund Milo in seinem Garten.
Wie wirkt er auf dich? 
Wie wirke ich auf dich? 
Was sagt dir unsere Körpersprache?

Zum Entdecken
Schau zuerst nur mich an. Was mache ich hier?

  • 😊 Bin ich locker?
  • 😮 Bin ich aufmerksam?  
  • 😠 Bin ich wütend?


Beobachtung: 
Ich wirke aufmerksam und etwas gespannt. Mein Maul ist nicht zu sehen, aber wenn du genau schaust, ist meine Zungenspitze zu sehen. Mein Maul ist also leicht offen. Ich beobachte genau, was Milo gerade macht. 

Zum Nachdenken
Jetzt schau dir auch Milo an.

  • Wer wirkt von uns beiden lockerer? 
  • Woran erkennst du das? 
  • Was unterscheidet unsere Körperhaltung? 


Beobachtung: 
Milo wirkt lockerer. Sein Maul ist offen, sein Körper wirkt weich.
Ich dagegen bin wachsamer. Ich prüfe die Situation.
Hier kannst du sehen, dass sich Hunde in derselben Situation unterschiedlich fühlen und das durch ihre Körpersprache zeigen.

Zum Weiterdenken
Begegnungen zwischen Hunden verändern sich, denn wir reagieren auf die Signale des Anderen. Wie könnte diese Situation weitergehen?

  • Bleibe ich angespannt?
  • Werde ich lockerer?
  • Wird Milo langsamer?


Hundebegegnungen sind Prozesse. Erst mehrere Signale zusammen zeigen, ob daraus Spiel, Abstand oder Anspannung entsteht. Hunde klären viele Situationen über ihre Körpersprache. 

Als Hundeheld oder Hundeheldin beobachtest du aufmerksam, bleibst ruhig und hältst höflichen Abstand. 

  • Du rufst nicht laut dazwischen.
  • Du fasst keinen der Hunde an.
  • Du gehst nicht zwischen sie.


Beobachten ist hier deine wichtigste Aufgabe.
Wenn du merkst, dass sich eine Begegnung angespannt anfühlt, bleibst du ruhig und hältst Abstand.



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